Der Falkenberg – Beinarbeit im offenen Spiel

Im Tischtennis ist es ein massiver Fehler die Bedeutung der Beinarbeit zu unterschätzen.
Selbst die beste Technik hilft einem in diesem Sport wenig, wenn der Stand zum Ball der falsche ist, oder man im schlimmsten Falle diesen nicht einmal erreichen kann.

Um die Bewegungsabläufe (Site-Slaps) im Spiel zu verinnerlichen und zu automatisieren, gibt es eine nützliche Übung, mit Namen Falkenberg.

In dieser Übung wird ausschließlich offen gespielt, sie kann jedoch alternativ mit einem Unterschnitt-Ball eröffnet werden.

Der Zuspieler (Spieler A) spielt einen parallelen Ball in die Rückhandseite des Gegner (Spieler B). Dieser gibt ihn parallel zurück.

Der Zuspieler spielt erneut in die Rückhandseite des Gegner, dieser stellt sich jedoch herum und beantwortet den Schlag mit seiner Vorhand.

Spieler A spielt alle Bälle auf den selben Punkt. Der Zuspieler (B) spielt nach den beiden parallel gespielten Bällen, zuerst auf die Mitte des Tisches, und den nächsten Schlag spielt er in die weite Vorhand des Gegeners. Daraufhin wird die Übung wiederholt.

falkenberg

Zu Beginn ist es zu Empfehlen die Übung mittels Konterschlägen (Standard-Ball) zu absolvieren. Nachdem man etwas Sicherheit gewonnen hat, kann Spieler B anfangen Top-Spins zu spielen, wobei der Zuspieler diese blockt.

Das Hauptaugenmerk sollte bei dieser Übung ganz klar auf der Beinarbeit liegen.